Haus Nr. 10 „ Das Mayerhofergütl mit dem Rechte im Wolfsberg Degel zu graben

  

1760: Pruckgütl - 1808: Mayrhofer Hof Hs.Nr.6 – ab 1838: 1/8 Mayerhofergütl Hs.Nr. 10

  

heute Chamer Str. 9

 

 

Dieses Anwesen war eins von den drei Gütl, auf denen das Hafnergewerbe seit Urzeiten ausgeübt wurde und der Besitzer das Recht besaß auf dem Wolfsberg Degel zu stechen. Die Erbrechtssölde gehörte zum Bürgerspital von Straubing und wurde bereits 1429 im dortigen Salbuch erwähnt.1

Es lässt sich nicht nachweisen, wann und wie das Bürgerspital zu diesem Eigentum gekommen ist. Da jedoch die meisten Anwesen in Wolferszell Wittelsbacher Besitz waren, war die Sölde wohl eine herzogliche Stiftung an das Spital.2

 

Mitte des 16. Jahrhunderts besitzt ein Hans Fux Erbrecht.3
Die Familie Fuchs ist eine alte Hafnerfamilie in Wolferszell, die auf allen Hafneranwesen zu finden ist.

 

Neben den Abgaben an das Spital musste der Anwesenbesitzer auch Steuern an den Herzog von Bayern abführen und Scharwerk leisten. Deshalb erscheint die Sölde auch im Salbuch des Kastenamts Straubing von 1579:4

Wolf Hueber gibt vom Tegel am Wolfsperg zugraben hat samt ain Sölden Heusl alda, sambt sein Zuegehörn, so dem Spitall zur Straubing gehörig, aber mit der Steur und Scharberch Inn das fürstlich Renthaus Straubing und gibt allein wie vorgemelt vom Tegel, auf des fürstlichen Kasten alda an Geldt  24 Regensburger Pfennige.“

Alle drei Hafnereien mussten jeweils 24 Pfennige Steuer für den Tegel an das Kastenamt Straubing zahlen.

 

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Uraufnahme aus dem Jahr 1827
Quelle: Bay. Vermessungsverwaltung München, Bayernatlas

 

 

Die Hafnersamilie Ziflinger/Pummer

Anfang des 17. Jhd., hatte der Wolferszeller Müller und Wirt Melchior Grim und seine Ehefrau Eva, geb. Fläckl, das Leibrecht auf der Sölde. Am 30.11.1621 verkaufen sie dieses an Bartholomäus Ziflinger, den Sohn des Steinacher Hafners Balthasar Ziflinger.  Im Salbuch von 1630 ist eine Abschrift des Originalkaufbriefes enthalten:

„Ich Melchior Grim, Wirt zu Wolferszell, und ich Eva, seine Hausfrau, wir zu kaufen gegeben, dem erbaren Bärtlme Ziflinger, Balthauser Siflinger Hafner zu Steinach eheleiblicher Sohn, derzeit noch ledich doch vogtbaren Stands, nämlich unsere Leibrecht auf der Sölden zu Wolferszell. Jährliche Gilt 50 Regensburger Pfennige, 30 Eier, ain Henen und vierzige Regensburger Pfennig Stiftgelt.“

Wieviel Ziflinger dafür bezahlt, geht daraus nicht hervor. In den Briefprotokollen findet sich sein Schuldbrief vom 02. Juli 1622 bei dem sich Ziflinger von dem erbaren Georgen Fuxen zu Wolferszell und Melchior Grimb daselbst, als über das würdige St. Ursula Gottshaus aufm Khäpflberg verpflichtete Kirchenpröbsten, 150 Gulden entleiht. Der Zins muss jedes Jahr auf Lichtmess bezahlt werden, erstmals 1623  und kann mit einem 1/2 Jahr gekündigt werden. Dafür bürgt Ziflinger mit seiner Erbgerechtigkeit auf das Spitals zu Straubing eigenthümliche Sölden zu Wolferszell.“ 5

Die Sölde wurde demnach auch bereits auf Erbrecht erworben und nicht auf das schlechter gestellt Leibrecht.

 

Das Original des Salbuch von 1630 vom Spital Straubing liegt im Stadtarchiv Straubing.

Darin wird die Sölde detailliert beschrieben:6
„Bärtlme Ziflinger Hafner zu Wolferszell hat Erbrecht auf der Sölden alda so gleich bei der Landstrass gegenüber des Weges Hans Wierl Schuesters Sölden liegt, mit vogtey in den  Chuftl.  Renthaus Straubing  vermögens ein Kaufbriefes so Herr Christph Siegersreiter  zu Rißmanstorf des innern Statt  Bürgermeister und Oberspitalpfleger zu Straubing geschehen am  Tag. St. Andrei Aplie (=30.11.) 1621

Die Sölde ist mit Gült ab und zustand Todfal fertig Grund und Boden an aigenthümblich dem Spital Straubing zustendig. Zu solcher gehört eine Behausung ein Städl mit einer Then, Viechtstall ein Backofen. Ist von Grund auf zimmert und etwas baufällig.

Der Hof ist eben vor dem Haus, eine Gred, ist mit einer Zaunstatt umgeben und eingemacht.“

 

1634 zahlt Bartholomäus Ziflinger (weitere Schreibweise: Züfflünger, Zipflinger)  5 Schilling Stiftgeld an das Bürgerspital1

Den Dreißigjährigen Krieg und seine drei Schwedenüberfälle (1633, 1641 und 1647) übersteht der Hafner wohl relativ unbeschadet. Teilweise zahlte er zwischen 1641 bis 1649 nur die Hälfte des Stiftgeldes, 1648 wird die Steuer komplett erflassen, wie alle Wolferszeller Bauern. 1650 führte er wieder die vollen 5 Schillinge ab.

 

 

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Das Popp-Anwesen aufgenommen 1956
Bild: Archiv f. Heimatgeschichte Steinach

 

 

Bartholomäus Ziflingers ist verheiratet mit einer Katharina und hat zwei Töchter, beide mit Namen Maria.
- Maria (I) heiratet Michael Pummer, Bauer in Eisenhart.
- Maria (II) heiratet Michael Fuchs, Hafner auf dem Haus Nr. 16 in Wolferszell und in zweiter Ehe den  Hafner Sebastian Schuhbauer.

 

Sein Enkel Wolfgang Pummer lernt bei ihm das Hafnerhandwerk und übernimmt zu Lebzeiten die Sölde.

 

Am Hochzeitstage seines Enkels Wolfgang Pummer, am 18.02.1669, geht der alte Hafner Ziflinger wegen seines Alters, zur Pfarrkirche voraus, bricht aber im Garten des Bauers Grim (heute Kirchenparkplatz) zusammen und stirbt. Der Pfarrer notiert: "Doch braucht man am Heil seiner Seele nicht zu verzweifeln, weil er dennoch zu Michaeli beim Ablaß dahier eine Lebensbeicht abgelegt hat7  

 

Wolfgang muss nach dem Tod des Großvaters jeweils 50 Schilling an seine Mutter und seine Tante als väterliches Erbgut auszahlen.8   

Seine Ehefrau ist die Bäckerstochter Margaretha Stelzer von Steinburg. Ihr Bruder Jakob ist seit 1668 Hafner in Steinach Hs.Nr. 52, ihr Schwester Magdalena heiratet 1671 den Wolferszeller Hafner Georg Schuhbauer von Hs.Nr. 8. Die Hafnersfamilien verbanden somit enge verwandtschaftliche Beziehungen.

 

Das Ehepaar hat zehn Kinder:
- Georg (*11.08.1669), erlernt 1685 das Hafnerhandwerk
- Rosina (*12.10.1671), heiratet 1690 in Steinach Friedrich Rupp, Weberssohn von Hilpolstein
- Barbara (*25.08.1673) heiratet 1699 in Steinach den Witwer und Schreiner August Haseneder von Au bei Ascha
- Maria (*27.03.1676)
- Maria (*10.03.1678)
- Christopher (*22.12.1679  + 30.03.1680)
- Ursula (*04.02.1682)
- Walburga (*04.02.1682)
- Anna (*29.03.1684) heiratet 1712 den Bauerssohn Martin Thanner von Roßhaupten
- Sebastian (*14.02.1687  + 13.06.1687)

 

1703 stirbt Margaretha; der Witwer heiratete die Halbbauerstochter Regina Billinger von Steinach Nr. 53.
In der Ehe kommen nochmals fünf Kinder zur Welt:
- Michael (*10.08.1706), Hoferbe
- Simon (*04.10.1707)
- Anna Maria (*20.12.1709) heiratet 1735 in Ascha den Witwer und Häusler Johann Georg Mayerhofer von Falkenfels.
- Rosina (*10.10.1712)
- Sebastian (*31.12.1713) als Kind verstorben.

 

Anlässlich der Jahrtagsmesse der Hafnerzunft in Straubing am 30.07.1685 stellte Wolfgang seinen ältesten Sohn Georg, 15 Jahre, als neuen Lehrjungen vor.9 Die Lehrzeit eines Hafnerlehrjungen dauerte in der Regel drei bis dreieinhalb Jahre.

 

1714 stirbt der 60-jährige Hafner und die Witwe heiratet den Hafnerssohn Johann Schuhbauer von Wolferszell Nr. 8, der nun die Hafnerwerkstätte vorführte.
Diese Ehe bleibt kinderlos.

 

Sohn Michael Pummer aus erster Ehe heiratete 1727 die Hafnerswitwe Ursula Mayr von Falkenfels und übte dort das Hafnerhandwerk aus. Nach dem Tod seines Stiefvaters zieht er mit seiner Ehefrau Ursula wieder nach Wolferszell und übernimmt das väterliche Anwesen. Das Hafneranwesen in Falkenfels übernimmt sein Stiefsohn Christopher Mayr (1715-1783). (siehe hierzu auch Die Hafner im Gmeinde- und Pfarrgebiet Steinach und im nördlichen Landkreis)

 

Ziflinger Pummer Besitzer

 

 

Von der Ziflinger-Sölde zum Mayerhofgütl

Aus seinen beiden Ehen gehen keine Kinder hervor, so dass Michael Pummer die Hafnerwerkstätte 1762 an seinen Neffen Johann Stephan Mayerhofer übergibt, einem Sohn seiner Schwester Anna Maria.

Von ihm kommt auch der Name „Mayerhofergütl“, so wie das Gütl im Liquidationsprotokoll von 1838 genannt wird.

In der Beschreibung des Hauptkastenamts Straubing von 1752 wurde das Anwesen noch als „Pruckgütl„ bezeichnet.
Stephan heiratet die Bauerstochter Walburga Gstettenbauer von Agendorf Nr. 43:
Das Paar bekommt sieben Kinder:
- Joseph (*1763), Hoferbe
- Johann Michael (*1764)
- Michael (*1765)
- Anna Maria (*1767)
- Theresia (*1770)
- Anna Maria (*1773)
- Johann Georg (*1774)

 

Das Hafneranwesen geht 1781 über auf den ältesten Sohn Joseph Mayerhofer, der die Hafnerstochter Anna Maria Miller von Ascha zur Ehefrau nimmt.

Von ihren acht Kindern erreichen nur zwei Töchter das Erwachsenenalter:
- Anna Maria (*1781) heiratet 1811 den Schuhmacher Wolfgang Landlsperger von Oberparkstetten
- Maria Magdalena (*1787), Hoferbin

1821 übernimmt Tochter Maria Magdalena das Hafneranwesen und heiratet Joseph Ring, den Stiefsohn des Steinacher Hafners Michael Dierlinger. Dessen Ehefrau Anna Maria Geith, war eine Bauerstochter von Kienberg und hatte den Buben und eine Tochter mit in die Ehe gebracht. Beides waren uneheliche Kinder von dem Baderssohn Ferdinand Ring von Ascha. Joseph erlernte vom Stiefvater das Hafnerhandwerk.
Der einzige Sohn namens Georg aus dieser Ehe wurde nur vier Monate alt (1822-1823)

Mit Joseph Ring endet 1848 die jahrhundertalte Hafnertradition auf diesem Anwesen.

 

 

Der „Straß-Popp“

Joseph Ring übte das Hafnerhandwerk bis 1848 aus, dann übergibt das Ehepaar am 09.01.1849 das Anwesen mit 15,63 Tagwerk Grund zum Wertanschlag von 1.550 Gulden an ihre Nichte Anna Maria Landlsperger von Parkstetten, die den Bauerssohn Johann Georg Popp von Oberparkstetten heiratet.
Das Ehepaar hat drei Kinder:
- Karolina (1849-1909), unverheiratet
- Alois (*1851), Hoferbe
- Margaretha (*1858)

 

Sohn Alois Popp übernimmt 1890 den Hof und heiratet die Sattlerstochter Helena Haslbeck von Salching.

Vier Kinder kommen zur Welt:
- Helena (*1890)
- Alois (*1892)
- Ludwig (1894-1895), ertrinkt mit 10 Monaten
- Joseph (1895-1918), fällt im 1. Weltkrieg
- Maria (1896-1928)

 

 

Nach sechs Jahren Ehe erleidet der 45-jährige durch einen Sturz einen Schädelbruch und stirbt.
Er hinterlässt eine hochschwangere Witwe und seine drei Kindern im Alter zwischen einem und sechs Jahre. Die jüngste Tochter Maria kommt zwei Wochen nach dem Tod des Vaters zur Welt.

 

Die Witwe Helena Popp heiratet nicht wieder und bewirtschaftete das Anwesen mit ihrer Schwägerin Karolina Popp alleine. In ihrem Leben erlitt die Frau noch einige Schicksalsschläge.
Nachdem bereits ein Sohn mit zehn Monaten ertrunken war, fällt Sohn Joseph im 1. Weltkrieg mit 23 Jahren und die jüngste Tochter Maria stirbt 1928 im Alter von 32 Jahren. Sie erlebt zwei Weltkriege und stirbt schließlich 1942 im hohen Alter von 87 Jahren.

 

 

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Helena Popp mit Schwiegertochter Rosina, Sohn Alois und den zwei kleinen Enkelkindern Josef? und Rosina?
aufgenommen ca. 1923
Bild: Familie Landstorfer, Wolferszell

 

Sohn Alois übernimmt 1928 das Anwesen von der Mutter. Er ist mit der Söldnerstochter Rosina Bornschlegl von Wolferszell Nr. 7 verheiratet mit der er drei Kinder hat:
- Josef (1920-2007), Gütler in Wolferszell Nr. 6
- Rosa (*1921) heiratet 1950 Johann Landstorfer
- Johann Baptist (1924-1972), Hoferbe

 

 

Mayerhofer Popp Besitzer

 

 

 

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 Das Popp-Anwesen aufgenommen ca. 1940
Bild: Familie Schmid Wolfsberg

 

 

 

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 stehend v.l. Johann (1924-1972), Rosa, geb. Bornschlegl  und Josef Popp (1920-2007)
sitzend v.l. Rosina, Helena geb. Haslbeck (1855-1943) und Alois Popp (1892-1984)

 

 

Schließlich übernimmt 1963 der jüngste Sohn Johann Baptist Popp  (1924-1972) das Anwesen. Sein Bruder Josef wurde von den kinderlosen Nachbarn Johann Meier und dessen Ehefrau Therese, geb. Haslbeck, an „Kindes statt“ angenommen und erbte das „Schmied-Anwesen“ Hs.Nr. 6  in Wolferszell.

 

Da nun drei Popp nebeneinander wohnten, wurden sie als „Straß-Popp“, „Kramer-Popp“ und „Schmied-Popp“ bezeichnet.

 Johann stirbt unerwartet am 1972 im Alter von 47 Jahren.

 

fo wolf 301aufgenommen ca. 1970
Bild: Familie Landstorfer, Wolferszell

 

 

Die Schwester Rosa und ihr Ehemann Johann Landstorfer übernehmen das „Mayerhofer-Gütl“.

 

luftbild3Das Landstorfer-Anwesen
aufgenommen ca. 1990
Bild: Familie Landstorfer, Wolferszell

 

  

1 „Geschichte der Spitalstiftungen in Straubing“ von Johannes Laschinger veröffentlicht im  Jahresbericht d. Hist. Vereins f. Straubing u. Umgebung 87. Jahrgang 1985, S. 242
2 ebenda,  S.98
3 ebenda,  S.242
4 StaLa, Rentkastenamt Straubing B38, Sal- und Urbarsbuch des Rentkastenamts Straubing, Band II 1579-1807, fol 156
5 StA Landshut, Rentkastenamt Straubing, P39,  fol. 32  Schuldbrief vom  02.07.1622
6 Stadtarchiv Straubing, Salbuch des Bürgerspital Straubing 1630, fol. 495-499
7 BZA Regensburg, Matrikel Steinach/Bd.11, S.102, gem. Sterbeeintrag von Bartholomäus Zipflinger
8 StA Landshut, Rentkastenamt Straubing P60 II, Briefprotokolle 1667 – 1669, fol. 259‘  Vergleich der Witwe Katharina Ziflinger mit ihren zwei Töchtern vom 1. Juni 1669
9 Stadtarchiv Straubing, Rep. II, Abt. 1dd1, Nr. 15, Protokollbuch der Hafner 1679 - 1706

 

Weitere Quellen:
BayHStA München, Kurbayern Hofkammer Conservatorium Camerale 242, Neustiftbuch des Rentkastenamt Straubing 1438
StA Landshut, Rentkastenamt Straubing A1457, Salbuch Kastenamt Straubing 1497, mit Besitzer bis 1578 nachgetragen
BayHSta München, Hofkammer Ämterrechnungen Rentmeisteramt Straubing 660, Rechnung des Kasten 1512
StA Landshut, Rentkastenamt Straubing A1458, Steuerregister der Untertanen des im Pfleggerichts Mitterfels gelegenen Hofmarken 1516
BayHStA Kurbayern Hofkammer 114, Konskription des Haupkastenamts Straubing von 1752
Rentamt Straubing B138, Häuser- und Rustikalsteuerkataster Wolferszell 1808
Rentamt Straubing B139, Umschreibbuch zum Häuser- und Rustikalsteuerkataster Wolferszell 1814-1843
Vermessungsamt Straubing, Liquidationsprotokoll der Steuergemeinde Agendorf von 1836
StA Landshut, Grundsteuerkataster 9932, Umschreibeheft von Agendorf 1843 - 1859
StA Landshut, Grundsteuerkataster 9935 Umschreibeheft von Agendorf 1859 - 1894
StA Landshut, Grundsteuerkataster 9939 Umschreibeheft von Agendorf 1894 - 1960
BZA Regensburg, Pfarrmatrikel der Pfarrei Steinach

 

Stand: 117.02..2026